Die Einkommensteuererklärung wird in Form eines Schriftstückes an das Finanzamt geschickt und klärt über die entsprechenden Einnahmen und das Gehalt von jedem steuerpflichtigen Bürger auf. Die Einkommensteuererklärung ist die gesamte Basis, auf welcher die zu zahlende Einkommensteuer folglich berechnet wird. Dieser kann entweder von der Person selbst oder von einem Bevollmächtigten, beziehungsweise einem Steuerberater eingereicht werden. Österreichweit gelten unterschiedliche Fristen, was die Abgabe der Erklärung betrifft. Ausschlaggebend ist vor allem, ob die Einkommensteuererklärung elektronisch oder per Postversand getätigt wird. Am längsten muss man dann warten, wenn ein Steuerberater die Einkommensteuererklärung abgibt.
Besonders in Zeiten der Wirtschaftskrise überlegt so ziemlich jeder, wie er sein Einkommen verbessern kann. Das ist auch der Grund, wieso Nebenjobs immer beliebter werden. Auch hierbei gilt es, diese bei der Einkommensteuererklärung zu berücksichtigen. Um die ständigen Kosten und Aufwände des alltäglichen Lebens begleichen zu können, ist es für manche Haushalte undenkbar, mit nur einem Alleinverdiener durchzukommen. Auf jeden Fall sollte man daran denken, den Nebenjob unbedingt anzumelden. Die Sozialversicherungskassen können ansonsten großen Ärger machen und nicht zuletzt kann das Finanzamt sehr ungemütlich werden, wenn man bei der Anmeldung eines Nebenjobs nachlässig ist.
Unter Einkommen versteht man das Geld, das man aus einer der sieben Sparten, die dem Steuerrecht zugrundelegen, bezieht. Dazu zählen das Einkommen aus Landwirtschaft, selbstständiger Arbeit, Kapitalvermögen, Gewerbebetrieb, nicht selbstständiger Arbeit, aus Vermietung und Verpachtung und das sonstige Einkommen. Hat man alle diese Einnahmen summiert, wird ein Strich unter den Sonderausgaben gezogen. Darunter fallen auch sämtliche außergewöhnliche Belastungen. Jener Betrag, der nach Abzug dieser als Rest übrig bleibt, bildet die Basis zur Berechnung der Einkommensteuer. Hierfür wird ein spezieller Steuertarif herangezogen, der progressiv, das heißt in Stufen, verläuft.