In Zeiten mit wirtschaftlichen und finanziellen Krisen sind Fonds mit Kapitalgarantie eine sehr gute Anlagemöglichkeit. Im Gegensatz zu anderen Anlagemöglichkeiten in Fonds hat man bei einer Kapitalgarantie die Sicherheit, dass man auch bei Kurs- oder Wertverlusten zumindest das in den Fond einbezahlte Kapital wieder erhält. Somit kann man das Risiko eines Totalverlustes eliminieren. Da viele Anleger auch an die Sicherheit denken und diese schätzen, wurde und wird das Angebot von Fonds mit Kapitalgarantie immer größer. Ausschlaggebend für dieses Sicherheitsdenken von Seiten der Anleger, die lieber in Garantiefonds als in Aktien investieren, dürfte der Börsencrash im Jahr 2000 auf dem Aktienmarkt gewesen sein.
Allerdings haben Fonds mit Kapitalgarantie den Nachteil, dass für die Sicherstellung des einbezahlten Geldes Gebühren verrechnet werden. Obwohl für jeden Fond Gebühren anfallen, sind diese für jene mit Kapitalgarantie viel höher, und auch die Rendite verringert sich. Wenn man eher auf eine langfristige Kapitalanlage setzt, sollte man anstatt der Garantiefonds eher gute Aktienfonds wählen, da bei diesen auf lange Sicht gesehen mehr Gewinne möglich sind. Des weiteren gilt die Kapitalgarantie bei diesen Fonds lediglich, wenn das Ende der Laufzeit erreicht ist. Wird der Fond früher aufgelöst, verliert die Garantie ihre Gültigkeit und man kann durchaus auch mit Verlusten aussteigen.